In PanamaEin Bericht von Gunther Vogel aus Oregon, USA |
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Wie versprochen, moechte ich heute von unserem Besuch im Zentralamerikanischen Staat Panama berichten. Es soll fuer uns die letzte Flugreise des Lebens sein. Daher brachte ich etwa 1200 Bilder und Videos mit nach hause. |
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Meine argentinische Cousine und deren englischer Mann, beide pensioniert von American Airlines, kauften sich in 2006 im Country Club Coronado 100 Km westlich von Panama City ein Condo auf der 22. Etage eines Luxusturmes. Sie wohnten viele Jahre in New York und waren es satt, weiter unter Bush zu leben. |
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Man erlebt eine unglaubliche Sicht auf die Bucht, genannt "Playa Serena" oder Stiller Strand, (BILD) auf welchem wir jeden Tag einen Spaziergang machten und dann in das grosse Schwimmbasin sprangen. Es hat kleine Inseln mit Jaccuzzis und die roten Daecher sind die von Einfamilienhaeusern, die auch zum Club gehoeren, aber groesser sind, als die Wohnungen im Turm. |
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Wir besuchten auch den Kanal, aber da waren nur Kontainerschiffe, also nix besonderes. Der Strassenverkehr in dem Land - besonders in the Hauptstadt - ist ein Abentuer und kann nur mit Stahlnerven bewaeltigt werden. Da die Einheimischen zu grossem Teil keine Autos besitzen (nur die Gringos - alles Luxuswagen...), sind da Unmengen von Autobussen aller Groesse und Jahrganges, die man sogar in den wildesten Gegenden antrifft. Da ist auch ein Blick in den beruehmten Kanal, mit Wolkenkratzern, die meisten noch im Bau. |
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An Hitze litten wir ueberhaupt nicht, denn es ist der Anfang der heissen, aber trockenen, Jahreszeit. Was merkwuerdig war - es regnet einmal am Tag von nur einer grossen Wolke, ganz ploetzlich und nie laenger als 10 Minuten. Wir erlebten weder Muecken noch Fliegen. Die Einheimischen leben in "fincas" mit Fensteroeffnungen, aber klein Glas drin, verwunderlich, aber da ist immer eine Briese vom Meer, auch in den Bergen. (BILD) Benzin ist teurer als hier, aber die sog. "ex-pats" (US-Buerger im Ausland) koennen sich das leisten, denn ansonsten ist das Leben billig. Die verhaeltnismaessig guten Bergstrassen, wo "das Volk" lebt, wurden gebaut, als der Kanal und ein grosser Teil von Panama unter amerikanischer Besatzung lag. Sie wurde in 2000 aufgegeben. |
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| Gekocht wird nicht viel und man geht fast jeden Tag aus zum Essen - gewoehnlich ein ganze Stunde Fahrt in eines der im Dschungel gelegenen Restaurants, wie dieses, welches vom Besitzer bewohnt ist, wie man an den Moebeln sieht. Auch ein Blick in den hohen Wildberg. Wenn es regnet, werden die grossen Vorhaenge, aehnlich Theaterkulissen, herunter gelassen. Shelly bestellte sich einen Riesennachtisch und meine Familie sitzt um den Tisch. Das schlossartige Gebaeude ist von einem Park umgeben inmitten des Palmen und Lianenwaldes. |
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Wir erreichten es ueber knochenruettelnde Landwege, weit entfernt von anderen Siedlungen. |
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Hier noch einige Bilder vom blumenpraechtigen Park in den Bergen, bevor wir weiterfuhren, um einige Geschenke zu erstehen in einem Geschaeft, das Handarbeiten der Kuenstler der Umgebung verkauft. |
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Hier nun ein kleiner Rundblick von unserem Balkon. # 878 ist das Haus einer reichen Familie mit Wohnsitz in der Hauptstadt, etwa eine Stunde mit Auto weg. Unten sieht man den Schatten unseres Gebaeudes welches, zusammen mit denen der beiden anderen Tuerme (einer ist gezeigt mit Arbeitern ohne Schutzguertel auf dem sog. "penthouse * " Dach), welche denen alle Sicht vom Meer wegnahm. Er wird ab Maerz seine ersten Condominiumbesitzer willkommen heissen. * = engl. Ausdruck fuer das oberste und immer luxurioeseste Stockwerk in reichen Wohnhaeusern! |
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Hier machten wir einen Abstecher in ein kleines Dorf, fuer die schon bemerkten Geschenke. Das gruene Haus hat unten einen grossen Markt, wo wir einige der gezeigten Sachen einkauften, natuerlich nach Erfolg meiner Handlerei mit den jungen Verkaeufern, deren verlangte Preise von den nicht spanisch sprechenden Touristen ohne Widerstand angenommen werden. Auch meine suedamerikanische Cousine liess mich einiges fuer sie erstehen, denn sie war zu schuechtern. Die Handlerei war den jungen Leuten ein Riesenspass und schnell waren wir umringt von Menschen, die anscheinend einen blonden Gringo, der ihre Sprache spricht, selten zu Gesicht bekommen. |
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Noch 2 Bilder vom Markt, sowie einer der Omnibusse, dem wir mitten im Gebirge auf einer schmalen Strasse hinterherfuhren, bis er neue Passagiere aufnahm. Die Ambulanz ist ein fast ueberall gegenwaertiges Fahrzeug, das bereit steht, den Einwohner im Notfall zur Hilfe zu kommen. Sie soll beweisen, dass trotz der Armut, die oftmals sichtbar ist, die Regierung sich um die Gesundheit seiner Landsleute kuemmert. |
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Als Auslaender kann man in Panama (sowie Costa Rica!) mit einer minimalen Rente gut leben, wenn man seine eigene Wohnung oder Haus gekauft hat. Dieses ist leicht, ganz im Gegensatz zu unserem benachbarten Mexico, das sich nicht schaemt, Millionen von Einwohner zu verlieren, die in den US ein besseres Leben erwarten. Dieses wird aber seit 2007 etwas unterbunden aus politischen Gruenden, denn beide Parteien bemuehen sich, dem Willen der Amerikaner gehorchend, die sog. "illegale" Immigration zu beenden, allerdings mit wenig Erfolg. Aber es produziert gute Slogans, denn zu den bedeutendsten Praesidentenwahlen der letzten 30 Jahre versprechen alle Kandidaten solche Ziele, waehrend sie vorsichtig um ein moegliches Beenden des Bush-Krieges herumtanzen. |
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Wir verbrachten einen Nachmittag - auf meine Bitte - durch die Nachbarschaft zu fahren, damit ich Aufnahmen machen koennte von den entzueckenden Villen, gross und klein. Da die meisten gebaut werden, ohne dass man sich um gesetzmaessige oder befahrbaren Zugaenge besorgt, werden diese einfach hergestellt von den Spuren der Lastwagen, die alle Baumaterialien bringen. Nach einger Zeit werden diese hart - zwischen Regen und Sonne - da kein Kies noch Asfalt gelegt wurden. Die folgenden Bilder geben ein kleines Beispiel, was ich einen der Nachteile finde, sich hier ueberhaupt nieder zu lassen. |
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....Die Strassen, |
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Hier, zum Abschluss, ein Teil der Avenida Panamericana, mit ihren teuren Fussgaengerbruecken, die allerdings kaum benutzt werden, um auf die andere Seite zu kommen, um dort einen Autobus - entweder nach Osten oder Westen - zu nehmen. Auf diese Weise kann sich keiner beschweren, dass keine Querstrassen oder Fussgaengerstreifen diese schmale Autobahn unterbrechen auf der langen Strecke in die Hauptstadt und die sog. Kanalzone. |
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Am 14. Dezember kamen wir wieder in Oregon an, nach einem 8-stuendigen Flug und einer zehnstuendigen Autofahrt vom Flugplatz in Seattle, Staat Washington. Wir hatten den groessten Sturm der letzten 80 Jahre verpasst, dessen Wirkung noch heute sichtbar ist, der aber unser Haus und Wald mit wenig Spuren hinterliess. Seitdem regnet es fast ohne Unterbrechung und unsere alte Heimat in Suedkalifornien wurde gerade vom guten Arnold Schwarzenegger zum Notgebiet erklaert, denn die schlimmen Wildbraende vom November verwandelten die Schluchten, in denen die Menschen gegen alle Warnungen ihre Haeuser bauen, in riesige Rutschbahnen, da alles Gewaechs bis zu den Wurzeln verbrannte. |
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